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Piet fährt Fahrrad

In die Pedale treten

Hallo liebe Kinder,

stellt euch vor: Ich kann seit Kurzem Fahrrad fahren! Ich trete in die Pedale, nehme Fahrt auf und der Wind weht mir um die Nasenspitze. Huiiiiii, das macht Spaaaaß!

So ganz neu ist das Fahrradfahren für mich aber nicht. Früher war ich fast jeden Tag mit dem Laufrad unterwegs. Ihr auch? Dabei habe ich schon fleißig geübt, das Gleichgewicht zu halten. Am Anfang war das gar nicht so einfach. Ich habe meine Füße noch oft auf den Boden gesetzt. Aber je mehr ich gerollt bin, desto besser hat mein Körper gelernt, wann ich lenken muss und wann ich die Füße abheben kann, ohne umzufallen. Das ging irgendwann von ganz allein. So ähnlich wie beim Balancieren auf einer Linie: Erst wackelt es, und dann klappt es immer besser – sogar ohne Nachdenken.

Als ich dann auf mein Fahrrad gestiegen bin, war ich trotzdem ziemlich aufgeregt. Ein Laufrad hat ja keine Pedale, ein Fahrrad schon. Das heißt, ich muss treten, lenken, bremsen – und dabei auch noch das Gleichgewicht halten. Das ist am Anfang ganz schön viel auf einmal.

Genau wie beim Laufradfahren musste ich üben, üben, üben. Mit jeder Runde wurde es ein bisschen leichter. Ein paar Mal bin ich trotzdem hingefallen. Das war aber nicht so schlimm, ich hatte ja einen Helm auf. Ein Helm schützt unseren Kopf – wie ein Schutzschild. Unser Kopf ist nämlich richtig wichtig. Und wisst ihr was? Mit Helm fühle ich mich auch viel sicherer – und sehe richtig cool aus. Ich habe einen mit Käse-Stickern drauf, hihi. Ich lieeeebe Käse! Wie sieht euer Helm aus?

Sicher unterwegs zu sein, bedeutet aber noch mehr, als einen Helm zu tragen. Andere Fahrradfahrer, Autofahrerinnen und Fußgänger müssen uns gut sehen können. Deshalb trage ich helle Kleidung und habe an meinem Fahrrad und an meiner Jacke einige Reflektoren angebracht. Die glitzern und leuchten, wenn Licht darauf fällt. Fast so, als würde ich ein bisschen funkeln! Habt ihr auch so etwas an eurer Jacke oder Tasche?

Beim Fahrradfahren ist es außerdem wichtig, sich zu konzentrieren und auf die Umgebung zu achten. Am besten klappt das, wenn man das Fahrradfahren an sich schon gut beherrscht. Also: üben, üben, üben. Dann kann man gemeinsam mit Mama oder Papa auch mal ein bisschen durch die Gegend fahren. Für Kinder und Mäuse wie mich gibt es dabei besondere Regeln. Bis wir zehn Jahre alt sind fahren wir zum Beispiel auf dem Gehweg und nicht auf der Straße. Mama und Papa helfen uns, den richtigen Weg zu finden.

Vielleicht übt ihr ja auch gerade mit dem Laufrad oder fahrt schon Fahrrad. Denkt immer daran: Mit Helm, Aufmerksamkeit und Reflektoren seid ihr sicher unterwegs. So macht’s richtig Spaß!

Macht's gut!
Euer Piet

Leuchtende Reflektoren für dein Fahrrad

Jetzt selbst basteln

Schmücke dein Fahrrad, deine Jacke oder deinen Rucksack mit funkelnden Reflektoren. So können Autofahrer, andere Fahrradfahrer und Fußgänger dich gut sehen und du bist sicher unterwegs. Und cool sieht es auch noch aus! Ich zeige dir, wie das geht.

Die selbst gebastelten Reflektoren sehen schick aus. Du solltest auf jeden Fall aber auch ein Licht und fest montierte Reflektoren am Fahrrad haben!

Du brauchst:

  • Moosgummi
  • Reflektierende Sticker oder reflektierende Folie (gibt es im Bastelladen)
  • Stifte
  • Schere
  • Schnur, Geschenkband oder Pfeifenputzer

Anleitung

  1. Überlege dir eine Form. Das kann zum Beispiel eine Maus, ein Stern, ein Blitz oder ein Fahrrad sein.
  2. Zeichne die Form auf das Moosgummi und schneide sie aus.
  3. Beklebe deine Form mit reflektierenden Stickern oder Folie, damit sie schön leuchtet.
  4. Mache oben ein kleines Loch hinein und schneide dir ein Stück Schnur oder Pfeifenputzer ab. Lass dir dabei am besten von einem Erwachsenen helfen.
  5. Ziehe die Schnur oder den Pfeifenputzer durch das Loch und knote alles gut fest. Fertig!
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